Aktuelles
Herr Wilhelm Schmidt, bitte melden Sie sich bei uns, wir haben keine Adresse von Ihnen für die Spendenquittung, vielen Dank.
Wir wünschen Ihnen und den Ihren ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2012.
Neubau bzw. Befestigung von alten Brunnen
Die Intensivierung der Anbauflächen und der Landverbrauch der sesshaften Bevölkerung nehmen ständig zu. Für die Nomaden bedeutet dies, dass sich ihr Lebensraum verschiebt und oft ihre angestammten Brunnen für sie nicht mehr zugänglich sind.
Imdokal hat sich zur Aufgabe gemacht, die Wasserversorgung für die Nomadenfamilien zu sichern. Neue Brunnen sollen gebaut, alte wieder aktiviert und gesichert werden. Die permanente Pflege der Wasserstellen ist Teil des Planes.
Mit 2 bis 6 T Euro kann ein neuer Brunnen angelegt werden, mit 1 bis 3 T Euro ein alter saniert werden und für die permanente Pflege und Überwachung der Brunnen reichen wenige 100 Euro/Jahr aus.
Momentan wird ein Brunnen in den Bergen von Stella, nördlich der Ebene von Feija, westlich von Zagora gebaut. In dieser Region leben zwar einige Nomadenfamilien aber es gibt nicht sehr viele Brunnen. Der erste Brunnen wurde bei 6 Meter Tiefe aufgegeben, da die Arbeiter auf massiven Fels gestossen sind. In unmittelbarer Nachbarschaft wurde ein neuer Schacht angelegt, der nun ca 12 m tief ist. Die Erde ist feucht und die Prognosen gehen dahin, dass wir noch weitere 4 Meter brauchen.
Als nächstes sollen zwei Quellen im Jebel Bani (Gebirgszug zwischen Zagora und M'Hamid) befestigt werden. Damit die Quellen bei Regen nicht zugeschwemmt werden, bekommen sie eine Ummantelung, der Wasserauslauf wird aber gewährleistet, so dass die wilden Tiere weiterhin ihre Wasserquelle besuchen können.